Pfersbach

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Quelle: Rems-Zeitung 01.12.2014

Sanierte Ortsdurchfahrt von Pfersbach eingeweiht


Eine schwierige Baustelle mit einer drei Monate dauernden Vollsperrung ist Vergangenheit. Am Montagabend wurde die sanierte Ortsdurchfahrt von Pfersbach eingeweiht. Sozusagen ein Weihnachtsgeschenk.

Am Anfang und am Ende genügten Teilsperrungen, doch die Vollsperrung der Ortsdurchfahrt von Pfersbach zwischen Mai und August waren schon beschwerlich. Der komplette Kanal wurde wegen größerer Schäden und Unterdimensionierung erneuert, die gesamte Hauptwasserleitung mit einer Länge von 400 Meter und die Hausanschlüsse – zusammen auch noch einmal 125 Meter – waren auszuwechseln. Hinzu kamen neue Hydrantenschächte, die jetzt außerhalb der Fahrspur liegen und ein Oberflurhydrant in der Steigstraße, um die Löschwasserversorgung zu gewährleisten. Die Hauptleitung wurde von 70 und 90 Millimeter auf generell 160 Millimeter vergrößert. Microrohre schaffen die Voraussetzung für ein schnelles Internet in der Alfdorfer Straße und in der Feuergasse.

Auch an der Oberfläche ist Pfersbach nun im 21. Jahrhundert angekommen: Die Ortsdurchfahrt erhält eine neue Beleuchtung mit LED-​Leuchten. Die Bordsteine sind aus Granit, die neuen Gehwegbeläge aus einem hochwertigen Kunststein. Die alte Holperstrecke ist Vergangenheit, die Schachtabdeckungen sind einwalzbar, und neu sind auch die Straßeneinlaufschächte. Die Gehwege wurden partiell breiter – nicht in den Kurven – und die Fahrbahn etwas enger, was als Gedächtnisstütze zur innerörtlichen Tempo-​Reduzierung dient. Während der Bauzeit wurde noch eine Niederschlagswasserleitung vorgefunden. Sie musste auf einer Länge von 50 Meter umgelegt werden, was zusätzliche Kosten in Höhe von 30 000 Euro bedeutete.

Auch sonst waren die Kosten nicht von Pappe. Sie betragen insgesamt 900 000 Euro. 100 000 Euro für den Straßenbelag der Landesstraße 1155 kamen vom Land, Mutlangen übernimmt 800 000 Euro. Auf die Kanalisation entfallen 130 000 Euro, auf die Wasserversorgung 300 000 Euro und auf den Straßenbau 470 000 Euro.

Immerhin blieb die Maßnahme im vorgesehenen Zeit– und Kostenrahmen, wie Bürgermeister Peter Seyfried versichert. Ausführendes Unternehmen war die Firma Haag-​Bau aus Neuler, erbaut wurde die zu sanierende Ortsdurchfahrt von Pfersbach im Zeitraum von März bis November 2014.

Für die Pfersbacher war es gestern Abend ein großer Moment, als sie sich an der Kapelle im eisigen Ostwind versammelten, gegen den der MV Pfersbach anspielte. Neun Monate Bauzeit gingen mit „einer der ersten Nachteinweihungen einer Straße“ zu Ende, wie Bürgermeister Peter Seyfried sagte. Er erinnerte an die Einwände gegen die Vollsperrung, „die Wirtschaft der Raumschaft ging nicht unter.“ Thomas Fischer (Büro LKP) ergänzte, dass die Vollsperrung die Sanierungsphase um vier Monate verkürzt und die Kosten niedriger gehalten habe.



-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Sanierung der Ortsdurchfahrt


Quelle: Gmünder Tagespost 10.12.2013

Mutlangen. Die Wasserleitungen liegen kreuz und quer unter der Fahrbahn, begründete Bauamtsleiter Grahn, warum die monatelange Vollsperrung der Ortsdurchfahrt nötig sein werde. Denn bei den Arbeiten werden auch die Wasserleitungen und Hausanschlüsse erneuert sowie Teile des Kanals ausgewechselt.

Mit diesen Tiefbauarbeiten starte die Baustelle im März – wenn es nach der Gemeinde Mutlangen geht. Allerdings werde die Stadt Gmünd die Straße zwischen Großdeinbach und dem Verteiler-West ebenfalls in diesem Zeitraum sanieren. Beide Strecken zu sperren, sei wegen der Umleitungen wohl nicht möglich. Daher könne es sein, dass die Arbeiten in Pfersbach erst sechs Wochen später, im April, beginnen können.
Die Gemeinde sei derzeit noch in Verhandlungen. Sicher sei jedoch, dass die Ortsdurchfahrt bis zu den Sommerferien komplett gesperrt werden müsse. Busse sollen auf umliegenden Feldwegen verkehren, die dafür mit Schotter tauglich gemacht werden. Im Herbst 2014 sollen die Straßenbauarbeiten laufen. Für diese müsse die Straße nur halbseitig gesperrt werden. Für November sei die Einweihung der „neuen“ Ortsdurchfahrt geplant.

Eine Pfersbacherin hatte in der vorherigen Gemeinderatssitzung auf die vielen lärmenden Lastwagen in der Ortsdurchfahrt hingewiesen und angeregt, dort einen Splittmastixasphalt einzubauen. Dieser solle besser haltbar als so genannter Flüsterasphalt sein, aber leiser als gewöhnlicher Asphalt. Er habe beim Regierungspräsidium angefragt, ob dies möglich sei, aber bisher noch keine Antwort erhalten, sagte Grahn. Denn das Land wird den Großteil der Kosten für die Fahrbahndecke auf dieser Landesstraße übernehmen.
Dennoch muss die Gemeinde 908 300 Euro für Straßenbau, Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung bezahlen. Eingeplant waren 790 000 Euro. Die Firmen seien ausgelastet, begründete der Bauamtsleiter, warum höhere Angebote als erwartet bei der Gemeinde eingegangen seien.







NEIN zur 380.000 Volt Hochspannungsleitung
rund um Mutlangen und Pfersbach


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü